POLARLICHTER UND VULKANE
Große Island-Rundreise (Tour-Kennung: PR-02)
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EINFÜHRUNGNaturerlebnis pur – das ist Island! Erleben Sie auf einer speziell zusammengestellten Reiseroute die einzigartige Natur von Vulkanen, Geysiren, Gletschern, Fjorden und Wasserfällen. Wir haben den Monat September als Reisezeit gewählt, da dieser Monat zum einen noch die Möglichkeit für interessante Hochland-Touren bietet und zum anderen bereits optimale Chancen für die Sichtung von Polarlichtern bestehen. Der Nordosten Islands ist eine der besten und landschaftlich interessantesten Gegenden zur Beobachtung von Polarlichtern (Aurora Borealis). Der Mývatn ist berühmt für seine beeindruckenden Naturwunder und das Herz einer faszinierenden Vulkanlandschaft. Hier gibt es fast alle bekannten Erscheinungsformen des Vulkanismus, darunter auch Pseudokrater und Tafelvulkane. Das Gebiet wurde aufgrund der mondähnlichen Verhältnisse einst als Übungsgelände für die US-amerikanische Raumfahrtsbehörde NASA ausgewählt. Auf der Rundreise darf der Vatnajökull-Nationalpark nicht fehlen. Einer der größten Gletscher dominiert hier die Landschaft mit seinen vielen Gletscherzungen und Eisbergen. Natürlich besuchen wir auch klassische Island-Reiseziele wie die historische Versammlungstätte þingvellir, den berühmten Geysir oder die nahe des Polarkreises gelegene grüne Stadt Akureyri.
Neumond: 08.09.10
Das Klima:
Islands Klima ist ozeanisch kühl, geprägt vom relativ warmen Irmingerstrom (10°C im Sommer) an der Südküste und vom kalten Grönlandstrom an der Nordost- und Südwestküste. Die Niederschläge betragen im Süden des Landes bis über 2000mm im Jahr, im Norden sind es nur 400 - 600mm. Aufgrund des warmen Irmingerstroms ist das Klima in Island milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade. Die Winter sind vergleichsweise warm und die Sommer eher kühl. In den letzten Jahrzehnten macht sich die globale Erwärmung durch einen leichten Anstieg der Durchschnittstemperaturen bemerkbar, was am Rückzug einzelner Gletscherzungen bis hin zum völligen Abschmelzen kleinerer Gletscher beobachtbar ist. Am wärmsten ist es in Island in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August/Mitte September. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 0 und 3°C im Winter und zwischen 12 und 15°C im Sommer, wobei es im Landesinneren teils deutlich kühler sein kann. Aber auch wesentlich höhere Temperaturen treten bis in den September hinein in einigen privilegierten Lagen auf. Die geringsten Niederschläge fallen in Island in den frühen Sommermonaten, wobei es hier signifikante lokale Unterschiede gibt. Im Nordosten ist es tendenziell trockener, da sich die meistens (aber nicht immer) von Süden kommenden Wolken über dem 8100 km² großen Gletscher Vatnajökull abregnen. Auch die Sonnenscheindauer ist daher z.B. im Gebiet des Sees Mývatn höher als in anderen Regionen des Landes.
Nupstaðir an der Südküste, August 2009
Ihr Reisebetreuer:
Stefan Krause ist Geschäftsführer der Reisebüro in der Südstadt GmbH (Polarlicht-Reisen.de, Eclipse-Reisen.de). Seit 1992 ist er regelmäßig in Island unterwegs, wo er 2003 die Ringförmige Sonnenfinsternis und 2004 den Venustransit erfolgreich beobachtet hat. Sein besonderes Interesse gilt atmosphärischen Erscheinungen wie Polarlichtern, Fata Morganas, Halos oder Alpenglühen, die man wohl nirgends in solchen Vielfalt wie auf der Insel im Nordmeer erleben kann. Als ausgebildeter Diplom-Biologe hat er sich natürlich auch mit der Tier- und Pflanzenwelt Islands sowie den geographischen und geologischen Grundlagen beschäftigt.
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REISEVERLAUFDo, 02.09.2010: Flug nach Island und Transfer Reykjavík
Mittags Linienflug mit Icelandair ab Frankfurt nach Island (Flugdauer ca. 3.5 Std., Zubringerflüge nach Frankfurt auf Anfrage). Erste Eindrücke der Vulkaninsel beim 45-minütigen Transfer vom Airport Keflavík nach Reykjavík. Stadtrundfahrt in Reykjavík, der nördlichsten Haupstadt der Welt. Reykjavík bedeutet "Rauchbucht" und wurde von dem ersten Siedler Ingólfur Arnarson so benannt. Abendessen im Gästehaus und Vorstellung des Reiseprogramms. 1 Übernachtung im agentureigenen Gästehaus in Reykjavík.
Fr, 03.09.2010: Golden Circle
Heute entdecken wir Geysire, Wasserfälle, historische Gemeinden und vieles mehr. Der "Golden Circle" führt uns zunächst zum Nationalpark þingvellir. Hier wurde seit 930 das jährliche þing der isländischen Siedler abgehalten, welches das älteste noch bestehende Parlament der Welt ist. þingvellir gilt noch heute als wichtigstes Gebiet des Landes, da hier nicht nur Geschichte geschrieben wurde, sondern auch die Geologie von großer Bedeutung ist. Hier wird das Aufeinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch Felsspalten und Risse sichtbar. Das geothermale Hochtemperaturgebiet Geysir, mit den regelmäßigen Eruptionen des Strokkurs und vielen heißen Quellen ist unser nächstes Ziel. Der letzter Höhepunkt heute ist der beliebteste Wasserfall Islands, Gullfoss (Goldener Wasserfall). Er ist in zwei Stufen geteilt und 32 m hoch. Einst sollte der Wasserfall zur Stromversorgung benutzt werden, doch Sigriður Tómasdóttir kämpfte gegen diese Pläne und gewann den Kampf. Sie wird heute als Heldin des Wasserfalls angesehen, und so wurde ihr dort ein Denkmal errichtet. 1 Übernachtung im Hotel in Hella.
Blick auf þingvellir, Juni 2007
Sa, 04.09.2010: Hella - Landmannalaugar - Eldgjá - Kirkjubæjarklaustur
Nach dem Frühstück geht am legendenumwobenen Vulkan Hekla vorbei nach Landmannalaugar, eine der berühmtesten und schönsten Gegenden der Insel. Die Region ist vom Vulkanismus geprägt. Atemberaubende Rhyolith-Berge und -Formationen in allen möglichen Farben sind hier entstanden. In Landmannalaugar finden wir auch eine geothermale Quelle, in der Baden erlaubt ist. Hier gilt jedoch: Natur pur! Denn es gibt keine Umkleidekabinen. Weiter geht es über eine abenteuerliche Hochlandpiste, auf der zahlreiche Flüsse geflurtet werden müssen, zur Eldgjá (Feuerschlucht). Es handelt sich um die längste Vulkanspalte der Erde; bei ihrer Entstehung um das Jahr 930 wurden etwa 19 Kubikkilometer Lava ausgestoßen. 1 Übernachtung im Hotel in Kirkjubæjarklaustur.
Falls die Witterungsverhältnisse das Befahren der Hochlandpiste nicht zulassen, werden wir an der Küste entlang fahren, wo uns ebenfalls eine Fülle landschaftlicher Höhepunkte erwartet.
Blick auf Landmannalaugar, August 2009
So, 05.09.10: Kirkubæjarklaustur - Skaftafell - Jökulsárlón - Djúpivogur
Von Kirkubæjarklaustur begeben wir uns nach dem Frühstück in einen der vier Nationalparks in Island, den Skaftafell Nationalpark, der zu den größten Nationalparks Europas gehört, dem Vatnajökull-Nationalpark. Die über 8000km² große Eiskappe des Vatnajökull dominiert die Landschaft mit ihren zahlreichen Gletscherzungen und den Eisbergen, die auf einem Gletschersee unmittelbar an der Küste treiben. Bei einer fakultativen Bootsfahrt auf dem See Jökulsárlón können wir die Welt der blauschimmernden Eisriesen bewundern. Der Gletschersee diente als Schauplatz für so bekannte Filmproduktionen wie James Bond – Stirb an einem anderen Tag, Tomb Raider und Batman Begins. Weiter geht es entlang einer atemberaubenden Küste in das freundliche Fischerdorf Djúpivogur. 1 Übernachtung im Hotel in Djúpivogur.
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Öræfajökull, August 2009 - Jökulsárlón, Juni 2007
Mo, 06.09.2010: Djúpivogur - Ostfjorde - Egilsstaðir – Mývatn
Heute stehen die Ostfjorde des Landes auf dem Programm. Der Osten ist der älteste Teil des Landes und ist bekannt für Bergkristalle und andere Mineralien, die hier häufig gefunden werden können. Die Natur und die Fjorde sind faszinierend. Die größte Stadt im Osten ist Egilsstaðir am langgestreckten See Lagarfljót, in dem das Monster Lagarfljótsormurinn leben soll. Unser Tag endet am Mývatn. Mitten im Nordatlantik befinden wir uns in einer der niederschlagärmsten Gegenden Europas mit oft klarem Himmel. Da zudem das sogenannte Polarlichtoval fast immer über dieser Region liegt, sind die Chancen nach Dunkelheitseinbruch Polarlichter zu beobachten, außerordentlich gut. 3 Übernachtungen im Hotel am Mývatn.
In den Ostfjorden, Mai 2007
Di, 07.09.2010: Mývatn - Besuch der wichtigsten geologischen Stätten am See
In dem einzigartigen Gebiet, das vollkommen vom Vulkanismus geprägt ist, befinden sich zahlreiche Naturwunder, merkwürdige Lavaformationen, attraktive Buchten, Pseudokrater und seltene Vogelarten. Unter anderem können wir gleich bei unserem Hotel auf einer Halbinsel die Pseudokrater von Skutustaðir bewundern, die durch den Zusammenstoß von Lava und Wasser entstanden sind. Dimmuborgir (die dunklen Burgen), der Aschekrater Hverfjall und das Solfatarengebiet Námafjall sind weitere Highlights im heutigen Programm. Wegen seiner "außerirdischen" Landschaft wurde das Gebiet um den Mývatn einst als Übungsgelände für die Mondfahrer der NASA genutzt. Wenn es das Wetter zulässt, haben wir am späten Abend wieder eine gute Chance Polarlichter zu sichten.
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Fumarolen am Námafjall, Mai 2003 - Dimmuborgir & Hverfjall, Juni 2007
Mi, 08.09.2010: Hochlandtour Mývatn - Herðubreið - Askja
Der Tafelvulkan Herðubreið, die Königin der isländischen Berge, ist unser erstes Ziel auf dem heutigen Tagesplan. Dort befindet sich eine der wenigen Oasen in der unwirtlichen "Missetäterwüste", welche einst die letzte Zuflucht für Ausgestoßene war. Unsere Fahrt führt dann zur Askja-Caldera, in der sich zwei sehr unterschiedliche Seen befinden, die erst im Jahr 1875 bei einem verheerenden Ausbruch entstanden sind. Der weitaus größere und kalte See (Öskjuvatn) ist ein Einbruchsbecken und der tiefste See Islands. Viti ("Hölle") ist ein Maar, auf dessen Grund sich ein kleiner und warmer See gebildet hat. Nach einem Tag voller faszinierender Eindrücke kehren wir zum Mývatn zurück.
Falls die Witterungsverhältnisse es nicht zulassen, diese Tour zu unternehmen, werden wir eine ähnlich attraktive Alternativ-Tour anbieten.
Die Bimswüste Vikursandur an der Askja, Juni 2007
Do, 09.09.2010: Mývatn - Goðafoss – Akureyri
Heute verlassen wir den Mývatn. Am Wasserfall der Götter, dem Goðafoss, legen wir einen Zwischenstopp ein. Der geschichtsträchtige Wasserfall ist einer der schönsten und bekanntesten der Insel. Der Sage nach soll der Gode þorgeir um das Jahr 1000 nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben. Der nächste Halt ist Akureyri, die Hauptstadt Nordislands. Hier ist außerhalb des Hauptstadtbezirks das größte Bevölkerungszentrum des Landes. Wir unternehmen eine Rundfahrt durch die sympathische Stadt und besuchen unter anderem ihr Wahrzeichen, die Akureyrarkirkja (Akureyris Kirche), den Hafen und die gemütliche Innenstadt. 1 Übernachtung im Hotel in Akureyri.
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Goðafoss, Mai 2003 - Akureyri, Juni 2009
Fr, 10.09.2010: Akureyri - Glaumbær & Víðimýri - Hvammstangi - Reykjavík
Heute geht die Reise zum Skagafjörður. Er ist das Zentrum der Pferdezucht und der Inbegriff des ländlichen Islands. Unser Ziel ist der Museumshof Glaumbær. Hier finden wir einen Torfhof aus dem 19. Jahrhundert, der zu damaliger Zeit einer der Luxushöfe war. Nur hier erleben wir ganz nah, wie das ursprüngliche Leben der Isländer aussah. Nach unserem Aufenthalt in Glaumbær Besuch der Kirche Víðimýri, eine der wenigen erhaltenen Torfkirchen des Landes. Zum Abschluss der Reise haben wir in Hvammstangi die Gelegenheit, landestypische Wollprodukte einzukaufen. Weiter geht es über Borgarnes nach Reykjavík. 1 Übernachtung im Hotel in Reykjavík.
Torfkirche Víðimýri, Juni 2004
Sa, 11.09.10: Transfer zum Airport und Rückflug
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Kevlavík und Rückflug nach Deutschland.
Abendrot bei Selfoss, August 2009
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PREISE & LEISTUNGENReisetermin:
DIESE REISE IST AUSGEBUCHT
Reisepreis:
EUR 2490,- p.P. im DZ
EUR 2880,- im EZ Im Reisepreis enthalten:
Nicht enthalten:
Ablaufänderungen der Ausflüge, Besichtigungen und Beobachtungsprogramme sind vorbehalten.
Teilnehmerzahl: min. 15, max. 20 Personen
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