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POLARLICHT-REISEN 2014/15
Reisen zu den Wundern der nordischen Nächte
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ÜBERSICHT

Skandinavien (vor allem die nördlichen Teile), Nord-Schottland, Svalbard, Island, Grönland, Kanada, Alaska und Nordsibirien - das sind die Gebiete, wo normalerweise mit dem Auftreten von Polarlichtern zu rechnen ist. Dort, unter dem Polarlichtoval, kann man das Polarlicht sehr häufig, manchmal täglich, beobachten. Die tatsächliche Sichtbarkeit hängt in erster Linie von der Jahreszeit ab. Nördlich des 60. Breitengrades endet zwischen Mitte April und Ende August die Dämmerung nicht. Auf Svalbard scheint gar 4 Monate die Mitternachtssonne. Die "Polarlichtsaison" beschränkt sich somit auf das Winterhalbjahr, wo dann nördlich des Polarkreises die Sonne wochen- oder monatelang nicht aufgeht. Nur um die Mittagszeit wird es für einige Stunden dämmrig. Trotzdem sind nicht etwa die ganz dunklen Monate November bis Februar, sondern September, Oktober und März (bis Anfang April) die beste Zeit für eine Polarlichtreise. Statistiken zeigen nämlich, daß dies die Monate mit der größten Wahrscheinlichkeit für helle Polarlichtern sind. Warum das so ist, wissen auch die Experten noch nicht so ganz genau.
Dann muß natürlich auch das Wetter noch mitspielen. Bei einem Wochenend-Trip nach Rejkjavík besteht durchaus die Gefahr, daß Sie außer Wolken nichts am Himmel sehen. Viel besser stehen die Chancen im Nordosten der Insel, etwa am Mývatn. Aber selbst wenn der Himmel klar ist, können Sie Pech haben: sogar in Island gibt es einzelne Nächte ohne Polarlichter. Wer es nicht gerne kalt mag, dem sei Anfang bis Mitte September als Reisezeit empfohlen. Es ist dann bereits einige Stunden vollständig dunkel, die Temperaturen liegen in aller Regel noch über dem Gefrierpunkt, und Sie kommen in den Genuss der Herbstfarben in Moor, Heide und Birkenwald. Die Polarlichtaktivität strebt überdies bereits dem herbstlichen Maximum entgegen. Wenn Sie die Aurora Borealis wirklich ausgiebig genießen möchten, sollten also folgende Anforderungen an die Reise erfüllt sein:

1. Das Reiseziel sollte möglichst oft im Bereich des Polarlichtovals liegen.
2. Als Reisezeit sollten die Monate März, September oder Oktober gewählt werden.
3. Die Reisedauer sollte nicht zu knapp bemessen sein.


Polarlicht über Island, aufgenommen von Matthias Dopleb während unserer Reise im September 2010.
Das Video gibt den visuellen Eindruck wesentlich besser wieder als Fotos oder daraus erstellte Animationen,
welche i.d.R. eine zu starke Farbsättigung aufweisen.

Ein ein-, besser zweiwöchiger Aufenthalt während der Monate Monate September, Oktober oder März im Nordosten Islands (s. Video oben) oder im östlichen Lappland wird folglich die besten Chancen bieten, Polarlichter zu sehen. Doch auch bei Hurtigruten-Reisen und in den Monaten November - Februar sind Teilnehmer unserer Reisen bislang nicht enttäuscht worden.

Bei klaren Himmel ist als Faustregel etwa mit der nachstehenden Polarlichthäufigkeit zu rechnen:
- Nordisland: 10 von 10 Nächten
- Reykjavík: 9 von 10 Nächten
- Tromsø: 9 von 10 Nächten
- Kiruna: 8 von 10 Nächten
- Finnisch-Lappland: 7 von 10 Nächten

In allen o.g. Regionen tritt im Durchschnitt etwa einmal pro Woche ein helles Polarlicht auf, um die Tag- und Nachtgleichen etwas häufiger als zwischen November und Januar. In den Jahren um das Maximum der Sonnenaktivität (etwa von 2012 - 2016) sind helle Polarlichter öfters zu erwarten als in den Jahren um das Minimum (s. auch nächstes Kapitel).

DAS POLARLICHT - EIN KIND DER SONNE

Scheinbar gleichmäßig spendet uns die Sonne jahraus und jahrein ihr Licht. Astronomische Beobachtungen haben aber längst gezeigt, daß sie alles andere als ein ruhiger Stern ist. Vielmehr gleicht sie einem brodelnden Kessel, der ab und zu Dampf abläßt. Durchschnittlich alle 11 Jahre tut sie das besonders heftig. Auf ihrer Oberfläche zeigen sich dann zahlreiche Sonnenflecken. Man spricht deshalb auch vom Sonnenfleckenzyklus. Auf der Sonnenoberfläche gibt es aber zu allen Zeiten heftige Eruptionen, die bei einer totalen Sonnenfinsternis als Protuberanzen sichtbar werden. Neben lichtschnellen Röntgenstrahlen werden dabei auch elektrisch geladene Partikel - Protonen und Elektronen - ausgestoßen, die als Sonnenwind die Erde erst einige Tage nach einer Sonneneruption erreichen. Sie gelangen aber nun nicht einfach bis zur Erdoberfläche, sondern prallen auf das magnetische Feld, welches unseren Planeten umgibt. Das Magnetfeld wird unter dem Anprall der elektrisch geladenen Teilchen zusammengestaucht, und zwar da, wo es am schwächsten ist, nämlich in Äquatornähe. Die Partikel bewegen sich entlang der magnetischen Feldlinien zu den magnetischen Polen der Erde hin. Dabei dringen sie in die oberste, dünne Schicht der Erdatmosphäre, die Ionosphäre, ein, wo sie auf Gasmoleküle wie Sauerstoff oder Stickstoff prallen. Dadurch wird ihre Bewegungsenergie in Licht umgewandelt. Die Farbe des abgestrahlten Lichtes ist elementspezifisch. So strahlt z.B. Sauerstoff grünes oder rotes, Stickstoff violettes Licht aus. Unzählige gleichzeitig stattfindende Kollisionen von elektrisch geladenen Partikeln des Sonnenwindes mit Gasatomen der Erdatmosphäre führen zu der großflächigen Leuchterscheinung, die wir als Polarlicht wahrnehmen.

Je höher die Sonnenaktivität und je heftiger folglich der Sonnenwind ist, desto mehr wird das Magnetfeld der Erde zusammengestaucht. Eine starke Deformierung bewirkt, daß die elektrisch geladenen Partikel den Magnetfeldlinien folgend bereits weit entfernt von den Magnetpolen Kontakt zur Erdatmosphäre bekommen. Deshalb ist um das Maximum des 11-jährigen Sonnenfleckenzyklus verstärkt mit Polarlichtern in niedrigen Breiten, z.B. auch in Mitteleuropa, zu rechnen. In polnahen Gegenden treten sie dann mit größerer Intensität in Erscheinung.
Da die Partikel des Sonnenwindes von allen Seiten in Richtung zu den Magnetpolen wandern, tritt das Polarlicht in einer kreisförmigen Zone (POLARLICHTOVAL) rund um die Magnetpole auf, und zwar stets zeitgleich um beide Pole (Nordlicht = Aurora borealis und Südlicht = Aurora australis). Die ovale Form der Polarlichtzone wird dadurch bedingt, dass auf der Nachtseite der Erde der Partikeleintrag in die Atmosphäre größer als auf der Tagseite ist. Entscheidend für die Häufigkeit von Polarlichtern ist die Entfernung des Beobachtungsortes von den magnetischen Polen der Erde. Und die sind nicht identisch mit den geographischen Polen, sondern liegen ziemlich weit von letzteren entfernt. So findet sich der magnetische Süd(!)pol im Bereich der kanadischen Arktis. Deshalb sind über Island Polarlichter häufiger zu beobachten als im weiter nördlich gelegenen Lappland.

Mehr zum Thema Polarlicht erfahren Sie im Infoportal auf Polarlichter.info.

UNSERE REISEANGEBOTE ZUM POLARLICHT 2014/15

Stand 05. November 2014

MIT DEM POSTSCHIFF ZUM POLARLICHT - SONDERGRUPPE FEBRUAR 2014

LICHTER DES NORDENS - FOTOREISE FEBRUAR 2014

NR. TERMIN REISEZIEL PREIS (im DZ) ANMERKUNGEN

Gruppenreisen
PR-07 16.11.14 - 23.11.14 FINNLAND: PIKKU SYÖTE
Reisebeschreibung
Ausgebucht Themenreise
"Unter dem Himmel Lapplands"
Fotografische Betreuung: Stefan Seip
PR-F2 22.11.14 NORDATLANTIK
Flugbeschreibung
Ausgebucht Beobachtungsflug zum Polarlicht
Astronomische Fachbetreuung
SP-F2 31.12.14 - 01.01.15 SPITZBERGEN
Reisebeschreibung
ab EUR 1899,- p.P.
ab/bis Düsseldorf
Silvester unter dem Nordpol
Jahreswechsel auf Spitzbergen
PR-S 18.01.15 - 23.01.15 NORWEGEN: SENJA Ausgebucht Themenreise
"Die Rückkehr des Lichts"
Fachbetreuung: Stefan Krause
PR-S2 20.01.15 - 25.01.15 NORWEGEN: SENJA
Reisebeschreibung
ab EUR 1975,- p.P.
ab/bis Deutschland
Themenreise
"Die Rückkehr des Lichts"
Fachbetreuung: Daniel Fischer
PR-04a 06.02.15 - 17.02.15 NORWEGEN: HURTIGRUTEN
Reisebeschreibung
ab EUR 1710,- p.P.
ab/bis Deutschland
Themenreise
"Mit dem Postschiff zum Polarlicht"
Astronomische Fachbetreuung
PR-11 14.02.15 - 21.02.15 FINNLAND: KORPIKARTANO
Reisebeschreibung
ab EUR 1795,- p.P.
ab/bis Deutschland
Themenreise
"Lichter des Nordens"
Fotografische Betreuung: Stefan Seip
PR-F3 14.03.15 NORDATLANTIK
Flugbeschreibung
ab EUR 499,- p.P.
ab/bis KölnBonn
Beobachtungsflug zum Polarlicht
Astronomische Fachbetreuung
03-2015 14. - 22.03.2015 FÄRÖER
Reisebeschreibung
ab EUR 1595,-
ab/bis Hirtshals (Jütland)
Erlebnisreise
Sonnenfinsternis und Polarlichter
Astronomische Fachbetreuung
PR-05 16.03.15 - 25.03.15 LAPPLAND
Reisebeschreibung
ab EUR 2195,- p.P.
ab/bis Deutschland
Standortreise
"Der hohe Norden im Polarlichtmeer"
Astronomische Fachbetreuung
PR-02 05.09.15 - 14.09.15 ISLAND: RUNDREISE
Reisebeschreibung
ab EUR 2870,- p.P.
ab/bis Deutschland
Themenreise
"Polarlichter & Vulkane"
Astronomische Fachbetreuung

Individualreisen (ohne Betreuung und Reiseleitung, reduziertes Programm vor Ort)
PR-03 Täglich
01.10.14 - 18.12.14
07.01.15 - 31.03.15
FINNLAND: LUOSTO
Reisebeschreibung
ab EUR 595,- p.P.
ab/bis Rovaniemi
Standort-Reise
"Nordlichtwoche Luosto"
PR-06 Täglich
01.10.14 - 18.12.14
07.01.15 - 31.03.15
FINNLAND: KAKSLAUTTANEN
Reisebeschreibung
ab EUR 645,- p.P.
ab/bis Ivalo
Standort-Reise
"Wintererlebnis Blockhaushotel"
PR-01 Täglich
01.11.14 - 18.12.14
07.01.15 - 31.03.15
NORWEGEN: TROMSØ
Reisebeschreibung
ab EUR 735,- p.P.
ab/bis Deutschland
Standort-Reise
"Kurztrip zum Polarlicht"

Alle Daten in der Tabelle gemäß Auskunft des jeweiligen Tour-Anbieters. Für die Richtigkeit übernehmen wir keine Gewähr!
Die Reisebüro in der Südstadt GmbH tritt für alle von dieser Seite aus buchbaren Reiseleistungen lediglich als Reisevermittler auf und kann folglich nicht als Reiseveranstalter haftbar gemacht werden. Informieren Sie sich daher bitte vor jeder Buchung über Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Leistungsträgers! Unsere vollständigen Buchungs-Bedingungen als Reisemittler finden Sie HIER (PDF-Datei, 64 kb).

REISEHINWEISE

In den nordischen Ländern muss man sich um seine Gesundheit prinzipiell keine großen Sorgen machen. Allerdings erwarten Sie insbesondere in Lappland arktische Temperaturen von weit unter -25° Grad (-40° sind im Januar / Februar möglich), die gefühlten Temperaturen können bei windigem Wetter noch weit unter den genannten Werten liegen. Hypothermie ist daher bei unzureichender Ausrüstung eine ernst zu nehmende Gefahr. Längere Ausflüge in die Wildnis sollten nur in organisierten Gruppen unternommen werden. Informationen zum Thema Hypothermie gibt es z.B. bei Onmeda.de.

Einreise-Bestimmungen können sich immer mal wieder ändern, weshalb wir Ihnen dringend nahelegen, sich auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes zu informieren. Informationen zur SICHERHEITSLAGE in ihrem Reiseland erhalten Sie ebenfalls beim Auswärtigen Amt.

Der Verlust einer teuren astronomische Ausrüstung ist durch eine normale Reisegepäck-Versicherung meist nicht abgedeckt. Inzwischen werden jedoch von Amateurastronomen, die beruflich als Versicherungsagenten tätig sind, spezielle Teleskopversicherungen angeboten.

Astroversicherung Roland Altmann
Astroversicherung Roland Altmann


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